Der Arbeitstitel und die Gliederung fürs Buch

Vor allem bei Sachbüchern und Ratgebern gilt, dass die Gliederung wichtig ist.

Diese sollte zusammen mit dem Exposé fertig sein, auch wenn es sich vielleicht um eine vorläufige Gliederung handelt.

Die Überschriften in der Gliederung sollten gut gewählt sein und etwas pfiffig wirken, denn so fällt der Text aus der großen Masse der Einsendungen heraus.

Die Kapitel müssen Überschriften bekommen, ebenso die Unterkapitel.

Die Formulierung ist hier wichtig, sie sollte die Wertigkeit der Kapitel verdeutlichen.

Zudem sollte die Gliederung weder wie ein Skelett wirken, weil eine sehr trockene Sprache verwendet wurde, noch darf sie zu umfangreich werden.

Schließlich soll ja nicht das halbe Buch eingesendet werden.

Zur Gliederung und dem Exposé gehört bei der Einreichung auch der Lebenslauf des Autors.

Hier sind die wichtigsten Stationen aufzuzählen, die zudem im Zusammenhang mit dem Buch stehen sollten.

Andernfalls wird die Lektüre sehr trocken und der Lektor bekommt eher den Eindruck, als wollte sich der Autor auf eine Stelle bewerben, wenn er einen lückenlosen Lebenslauf vorweist.



Neben den drei genannten Dingen Gliederung, Exposé und Lebenslauf ist natürlich auf dem Deckblatt des Ganzen der Arbeitstitel des Buches zu erwähnen.

Ein Titel kann fesselnd wirken und schuld daran sein, wenn das Buch sofort wieder aussortiert wird.

Daher muss ihm besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden und der Arbeitstitel muss gut gewählt sein.

Die richtige Auswahl des Titels kann entscheidend sein

Die richtige Auswahl des Titels kommt einem Werbeslogan gleich:
Auch hier hat der Texter nur wenige Worte zur Verfügung um Interesse zu wecken und Kunden zu locken.

Die wenigen Worte müssen so aussagekräftig sein, dass sie Gefühle erwecken und bestimmte Assoziationen entstehen lassen.

Der Titel eines Buches muss griffig und einprägsam sein. Der Titel muss zudem eine Einheit mit dem Buch bilden.

Allerdings ist es in den meisten Fällen so, dass nicht der Autor, sondern der Verlag den Titel festlegen wird, zumindest den endgültigen Titel.

Der Autor gibt immer den Arbeitstitel an, der aber teilweise übernommen werden kann.

Mit dem Arbeitstitel sollte auf den Inhalt des Buches verwiesen werden und er sollte neugierig auf das Besondere an dem Werk machen.

Und wer mit dem Hauptarbeitstitel nicht punkten kann, dem steht immer noch der Untertitel zur Verfügung.

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Über diesen Ratgeber

Jürgen Busch Jürgen Busch + eine freie Texterin betreiben diesen Ratgeber seit 2008.
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