Das Garantiehonorar für Ihr Buch

Der Begriff des Garantiehonorars entwickelte sich aus der Bezeichnung Vorschuss, der früher für die finanziell schlecht gestellten Autoren notwendig zum Überleben war.

Es handelt sich dabei um den Betrag, mit dem der Autor fest rechnen kann, der auch nicht zurückgezahlt werden muss.



Allerdings wird er mit zukünftigen Erlösen verrechnet.

Das Garantiehonorar wird von vielen Verlagen nicht gern vergeben, denn es belastet deren Haushalt.

Es ist schließlich Geld, das ausgegeben werden muss, das aber noch nicht sicher wieder eingenommen wurde.

Denn auch der beste Verlag kann nicht genau einschätzen, wie gut sich ein Buch verkaufen wird und mit welchen Auflagen tatsächlich zu rechnen ist.

Zudem vergeht oft eine lange Zeit zwischen dem Abschluss des Vertrages und dem damit in Zusammenhang stehenden Fälligwerden des Garantiehonorars und den ersten Einnahmen, die durch den Verkauf der Bücher zu verzeichnen sind.

Das bedeutet, dass kleine Verlage entweder gar kein Garantiehonorar zahlen können oder dass sie es zumindest bei einem kleinen Honorar belassen.

Wer in der Lage ist zu handeln, der kann bei größeren Verlagen ein höheres Garantiehonorar aushandeln, das bewirkt teilweise, dass der Verlag intensivere Bemühungen in die Vermarktung steckt.



Das G arantiehonorar soll die Zeit, in der noch keine Einnahmen durch den Verkauf des Buches fließen, überbrücken.

Honorarzahlungen

Das Honorar wird meist in Raten gezahlt, einfach schon, weil der Verlag über längere Zeit mit dem fehlenden Geld rechnen muss.

Meist wird der gesamte Betrag des Garantiehonorars gedrittelt, das heißt, die erste Rate wird direkt bei Abschluss des Vertrages fällig, die zweite, wenn das Manuskript abgeliefert wird, die dritte dann bei Erscheinen des Buches.


Die gesamte Summe des Garantiehonorars erhöht sich dadurch aber nicht, sie wird nur einfach in drei gleichen Teilen ausgezahlt.
Wenn in zwei Raten gezahlt wird, kann auch versucht werden, den größeren Teil gleich bei der ersten Rate zu bekommen.

Autoren sollten sich über jede Zahlung freuen

Zudem gilt, dass Haben immer besser ist als Brauchen, also sollte der Autor froh über jede Zahlung sein, die er erhält.



Natürlich ist das Recht auf die Garantiezahlung vertraglich festgehalten, aber im Laufe eines Jahres – teilweise dauert es bis zur Veröffentlichung sogar noch länger – kann einiges passieren und das Buch wird vielleicht doch nicht erscheinen.

Autor:

Über diesen Ratgeber

Jürgen Busch Jürgen Busch + eine freie Texterin betreiben diesen Ratgeber seit 2008.
Wir finanzieren diesen Service über Werbeeinnahmen.
Wenn Sie diese Inhalte gut finden, setzen Sie einen Link auf diese Seite.
Wir freuen uns dann!