Klappen-, Vorschau- und Pressetexte für das Buch

Mit Werbetexten über das Buch sollen Leser neugierig gemacht werden. Sicher, sie können auch unterhaltsam sein, aber in erster Linie sollen sie von einem Produkt überzeugen.

Es gibt drei Arten von Werbetexten und diese richten sich an verschiedene Zielgruppen:

Klappentexte

Sie werden für Endkunden konzipiert, teilweise auch für Buchhändler.

Sie sollen Lust auf mehr machen und einen kurzen Einblick in das jeweilige Thema geben.

Vorschautexte

Sie wenden sich zuerst an Buchhändler.
Der Sinn dieser Texte ist es, über Neuerscheinungen zu informieren.



Auf ihrer Grundlage sollen Bestellungen ausgelöst werden und es werden damit Verkaufsargumente geliefert.

Pressetexte

Diese richten sich an Journalisten und Rezensenten von Büchern und erscheinen in den Medien.

Damit soll zum Bericht über ein Buch oder über einen Autor angeregt werden.

Klappen- und Vorschautexte für das Buch

Die Klappen- und Vorschautexte werben damit direkt für das Buch an sich.

Pressetexte aber informieren in erster Linie, entweder über Neuerscheinungen, über einen Autor oder über einen Verlag.

Das erste Ziel der Texte ist es immer, den Leser neugierig zu machen und dazu zu bewegen, weiterzulesen. Auch soll eine Handlung ausgelöst werden.



Die Texte benötigen dafür eine eindeutige Struktur. Sie sollen Aufmerksamkeit erregen, was mit einem guten Einstieg in den Text geschehen kann. Sie sollen interessant sein.

Dafür werden Vorteile genannt und es werden Argumente zum Verkauf geliefert. Verlangen muss geweckt werden, was durch das Nennen eines zusätzlichen Nutzens oder einer Pointe einer bisher erzählten Geschichte erfolgen kann.

Schlussendlich soll zum Handeln animiert werden. Es wird deutlich gesagt, was der Leser tun soll. Einen guten Einstieg zu finden, dauert manchmal etwas.

Doch dieser ist es, der den Leser zum weiterlesen bewegt und ihn davon abhalten soll, einfach weiterzublättern oder sich abzuwenden.

Es gibt hier den deskriptiven Einstieg, bei dem der Inhalt beschrieben wird, und den situativen Einstieg, bei dem eine Geschichte erzählt wird. Beide Formen finden sowohl in der Belletristik als auch bei der Beschreibung von Sachbüchern Anwendung.

Die Werbetexte kommen teilweise nur allzu kompliziert daher, was aber unbedingt vermieden werden sollte.
Sie sollten lebendig sein und einfach geschrieben.

Die Sätze sollten kurz und prägnant sein, ein- und zweisilbige Wörter sind zu bevorzugen.

Vermieden werden sollte ein Ausdruck, wie er im täglichen Leben nicht vorkommt. Geschrieben wird nur, was auch gesagt wird. Die Sprache soll aktiv sein und anschaulich, Bilder sind besser als abstrakte Begriffe.

Auch Fragen können sinnvoll sein und den Leser zum Weiterlesen animieren. So verfasst, leisten die Texte einen wertvollen Beitrag zum Erfolg eines Buches.

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