Manuskripterstellung für ein Buch

>Bevor ein Manuskript die Druckreife bekommen kann, sind viele Arbeitsschritte nötig. Lektorat und Redaktion sind damit beschäftigt, den Text formal, inhaltlich und sprachlich zu bearbeiten.

Außerdem müssen Bilder beschafft und eingefügt werden.

Erst dann kann ein Manuskript für Layout und Satz freigegeben werden. 

Manuskripterstellung

Heute werden Manuskripte nicht mehr mit der Schreibmaschine geschrieben oder gar per Hand erstellt.

Sie werden in der Regel mit Hilfe eines Textverarbeitungsprogramms geschrieben, was den Vorteil hat, dass ein Verlag den Text in digitaler Version vorgelegt bekommen kann.

Damit ist es wichtig, dass formale Vorgaben des Verlags eingehalten werden, mehr noch, als das früher der Fall war.

Diese Vorgaben betreffen die textliche Erfassung an sich, die Formatierung des Textes, die Speicherung von Daten, die Festlegung des zu verwendenden Papierausdrucks und die Verwendung bestimmter Schreibweisen.



Für das Lektorat heißt das, dass ein großer Teil der Arbeit vereinfacht wird. 

Die Herstellungsabteilung eines Verlages ist der richtige Ansprechpartner, wenn es darum geht, dass die Form eines Manuskriptes festgelegt werden soll.

Teilweise bekommen Sie als Autor sogar eine Musterdatei geliefert, an der Sie sich orientieren können. Hier können Sie einfach den eigenen Text einbringen sowie festgelegte Formatierungen kopieren.

Der Umgang mit Formatvorlagen gehört damit der Vergangenheit an.

Als Autor müssen Sie aber auch wissen, welches Betriebssystem gefordert wird (Windows, Linux oder Mcintosh) und welches Programm zur Textverarbeitung benötigt wird.

Es gibt in den meisten Fällen einige Grundregeln, die beachtet werden müssen.
Das sind im Einzelnen:
  • keine Verwendung von Blocksatz, der Text wird linksbündig ausgerichtet
  • keine automatische Trennung der Silben
  • keine Umbrüche der Zeilen per Hand
  • Tabellen werden nicht durch Setzen von Tabulatoren oder Leerzeichen gebildet
Die heute verwendbaren Textverarbeitungsprogramme (yWriter, Papyrus, LaTeX, Schreibprogramm WriteRoom u.a.) bieten viele Möglichkeiten der Gestaltung eines Textes.

Allerdings sollten Sie als Autor nicht in die Unart verfallen und einem Text allzu viele Formatierungen aufzwingen.



Das Manuskript muss noch nicht aussehen, wie ein Buch.

Bei kleinen Auflagen kann das manchmal gefordert sein, aber das ist eher die Ausnahme und sollte mit dem Verlag geklärt werden.

Hier gibt es aber meist eine Druckformatvorlage. 

Für ein leichtes Arbeiten mit dem Manuskript sollte dieses folgende Anforderungen erfüllen:

  • als Format wird DIN A4 gewählt
  • Ausdruck erfolgt einseitig
  • doppelter Abstand zwischen den Zeilen
  • breiten Rand für Korrekturen lassen
  • Überschriften werden eindeutig gekennzeichnet

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