Einige Tipps für gutes Deutsch

Ein Text soll flüssig und verständlich sein, empfohlen wird eine maximale Satzlänge von zwanzig Wörtern.

Allerdings ist hier die Art und Weise entscheidend, denn wenn zu viele kurze Sätze aneinander gereiht werden, wirkt das auf den Leser rasch ermüdend.
Vor allem ist bei komplizierten Fachtexten wichtig, dass die Sprache umso einfacher gehalten wird.

Tipps für gutes Deutsch

Für gutes Deutsch sollten Lesehemmnisse beseitigt werden. Das sind zum Beispiel Klammern im Text.

Sie stören häufig den Lesefluss und verbergen doch eigentlich neue Aussagen. Sie sollten in einem Hauptsatz untergebracht sein. Sind die Aussagen in der Klammer verzichtbar, können sie ersatzlos gestrichen werden.

Abkürzungen sind nicht für jeden Leser verständlich und sollten daher vermieden werden. Sie sollten daher ausgeschrieben werden.



Lange Zusammensetzungen sollten vermieden werden

Sind sie nicht zu umgehen, empfiehlt sich die Verwendung eines Bindestrichs zur Verbesserung der Lesbarkeit. Ein Problem stellt häufig auch der Versuch der integrativen Sprache dar.

Wenn es um Berufe oder Tätigkeiten geht, neigen viele Autoren dazu, die männliche und die weibliche Bezeichnung aufzuführen.

Allerdings stört das nur allzu oft den Lesefluss. Keiner wird Anstoß daran nehmen, wenn die übliche männliche Bezeichnung verwendet wird. Wird von einer konkreten Person gesprochen, sollte natürlich auch die entsprechende Betitelung benutzt werden.

Wichtige Aussagen gehören in einen Hauptsatz, in Nebensätzen finden sich ergänzende Informationen.

Einfache Nebensätze werden nicht in den Hauptsatz eingeschoben, der Leser kann den Text schneller erschließen, wenn der Nebensatz voran- oder nachgestellt wird.

Sätze werden auch einfacher verständlich, wenn sie kurz gehalten werden. Meist ist es besser, mehrere kurze Sätze zu verwenden, als einen langen.



Attribute werden beim Lesen oft als störend empfunden, wenn sie sich zwischen Artikel und Substantiv schieben. Sie werden besser angehängt und zwar in Form eines kurzen Nebensatzes.

Ein weiteres Problem in der Sprache sind Verneinungen.

Vor allem die doppelte Verneinung wird beim ersten Lesen oft nicht verstanden. Es gilt daher, dass das Gesagt werden sollte, was Fakt ist und nicht, was nicht ist.

Füllwörter gehören nicht in einen Text, auch Floskeln und aufgeblähte Wortwendungen sind zu vermeiden.

Sie sind nichts sagend und ziehen einen Text nur unnötig in die Länge.

Ein Ärgernis der deutschen Sprache ist die so genannte Substantivitis.

Damit ist gemeint, dass immer mehr Substantive Verben ersetzen, die an der Stelle besser passen würden.

Für die meisten Substantive lässt sich ein Verb finden, das den Text zum einen weniger gestelzt klingen lässt, zum anderen weitaus lebendiger.

Zu vermeiden sind dabei auch Passivkonstruktionen, die umständlich und wenig anschaulich klingen.


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