Welcher Verlag sollte angeschrieben werden?

In welcher Stadt der Verlag sitzt, der für das eigene Buchprojekt ausgewählt wurde, spielt im Grunde genommen keine Rolle.

Es sei denn, es handelt sich um ein Buch, das sich auf eine bestimmte Region bezieht und auch in der die besten Verkaufsaussichten hätte.

Dann ist natürlich ein Verlag in der Gegend gefragt.



Wenn sich die Frage zwischen zwei Verlagen stellt, in denen das Buchprojekt jeweils gleich gut aufgehoben erscheint, so sollte der Verlag gewählt werden, der am nächsten zum Wohnort des Autors liegt.

Persönliche Gespräche lassen sich dann leichter realisieren.



Als Verlage kommen vor allem die in Frage, die Bücher zu dem Thema, das der Autor gewählt hat, schon verlegt haben und das vor allem erfolgreich getan haben.

Über das Internet können weitere Informationen zum Verlag zusammengetragen werden.

Es kann auch sinnvoll sein, im Anschreiben einen Lektor direkt anzusprechen oder sich im Vorab bei einem bestimmten freiberuflichen Lektor zur weiteren Vorgehensweise beraten zu lassen.

So wäre schon einmal ein persönlicher Kontakt hergestellt.

Allerdings ist diese Vorgehensweise nur für die Autoren geeignet, die sich am Telefon gut verkaufen können.

Ansonsten gilt die Regel, dass erst das Geschriebenen kommt und dann das Gespräch.

Bei der Auswahl des Verlages ist vor allem eines gefragt: Geduld

Denn die Verlage lassen sich manchmal Wochen oder gar Monate Zeit, bis sie eine Entscheidung treffen, die dann doch meist negativ für den Autor ausfällt.

Das Verlangen eines Zwischenbescheides kann dann sinnvoll sein. Wer Zeit hat, der wartet, bis sich ein Verlag gemeldet hat und wendet sich bei einer Absage an einen anderen Verlag.



Wer aber über ein aktuelles Thema schreibt und wem die Zeit daher unter den Nägeln brennt, der sollte schon von Vornherein mehrere Verlage anschreiben.

Allerdings müssen die Anschreiben stets individuell sein, damit der Verlag nicht den Eindruck bekommt, es handele sich um Massenware.

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Über diesen Ratgeber

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