Vom Manuskript zum Buch

Teilweise ist es angebracht, ein Manuskript in Teilen zum Lektorieren zu geben.

Das ist vor allem dann der Fall, wenn enormer Zeitdruck bei der Abgabe herrscht.



So kann der Lektor schon einmal einen Teil des Manuskriptes durchsehen.

Hinweise und Kritik können in den weiteren Kapiteln gleich eingearbeitet werden.

Allerdings birgt das das Problem, dass die anderen Kapitel stilistisch von den bereits fertig gestellten abweichen können und zudem ist es meist zeitlich gar nicht mehr möglich, ein komplettes Manuskript noch zu ändern.

Doch egal, ob das Manuskript nun in Teilen oder vollständig abgegeben wurde, es kommt in jedem Fall zum Lektor auf den Tisch.

Dieser wird Änderungen und Korrekturen mit dem Autor besprechen und einarbeiten lassen.

Der Lektor steht allerdings selbst meist unter zeitlichem Druck und er wird das Manuskript umso besser finden, je weniger er daran ändern muss.

Der Autor sollte daher alles daran setzen, dass das Manuskript so gut wie möglich ist.

Die Durchsicht im Lektorat dauert rund zwei bis drei Monate. Dann geht das Manuskript in den Satz und der Autor erhält wenige Wochen später die so genannten Fahnen.

Zusammenarbeit Autor und Korrektor

Damit wird der gesetzte Text bezeichnet. Auch der Korrektor des Verlages erhält solch eine Fahne.

Autor und Korrektor arbeiten an verschiednen Dingen am Text:

Der Korrektor überprüft Rechtschreibung und Grammatik, Satzfehler und Zeichensetzung.

Der Autor selbst sieht seinen Text hinsichtlich des Inhaltes durch und wird bemerken, wenn beim Satz ein Textteil vergessen wurde.

Der Lektor benötigt zudem einen Text, der den Inhalt des Buches wiedergibt.

Dieser Text soll beim Verkaufen des Buches eingesetzt werden und eine gewisse werbende Wirkung haben.



Auch die Presseabteilung des Verlages erhält diesen Text und kann damit arbeiten.

Im Folgenden kalkuliert der Verlag die Druckkosten und wird sich Angebote verschiedener Druckereien einholen, sofern er nicht fest mit einer Druckerei zusammenarbeitet.

Gestaltung des Einbandes durch den Hersteller

Nun ist es auch Zeit für die Gestaltung des Einbands, wozu der Hersteller mehrere Entwürfe vorlegt.

Außerdem wird der endgültige Titel für das Buch festgelegt, wobei der Autor wieder ein Mitspracherecht hat.

Am Ende stehen dann die Werbung, die Presse und der Vertrieb, mit diesen Abteilungen hat der Autor aber in der Regel nichts weiter zu tun

Autor:

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